Klarer Kurs für Elsdorf… Wahlprogramm der SPD

Lebenswertes Elsdorf für Jung und Alt

  • Wir wollen attraktiven, qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum für Familien und Senioren in Elsdorf fördern.
  • Durch preiswerte Grundstücke und einen Familienrabatt (Eigenheimzulage Elsdorf) kön-nen wir Familien gezielt in Elsdorf ansiedeln.
  • Wohnen in Mehrgenerationenhäusern, Wohnanlagen für betreutes Wohnen und Wohnumfeldbedingungen für Pflegebedürftige sind uns wichtig.
  • Freizeiteinrichtungen, Spielplätze, Aufenthalts- und Ruhezonen für alle Generationen sollen attraktiver gestaltet werden.
  • Allen Vereinen will die SPD ein verlässlicher Partner sein, damit die Vereine ihre wich-tigen Aufgaben in der Kommune besser erfüllen können.
  • Sportstätten sind für alle da! Wir wollen die bewährte Zusammenarbeit der Kommune mit einem Verein zum Betreiben des Hallenbades weiterführen.
  • Wir möchten einen Familientag einführen, an dem Elsdorfer Familien kostenlos öffentliche Einrichtungen in Elsdorf besuchen können (z. B. Freibad).
  • Familienhelfer sollen eine Kultur der aktiven Familienhilfe in unserer Stadt ermöglichen.
  • Ehrenamtliches Engagement von und für Elsdorfer Bürger muss stärker anerkannt werden.
  • Wir streben eine wohnortnahe medizinische Versorgung an und setzen uns für Hilfs- und Betreuungsangebote für pflegebedürftige Menschen ein.

    Eigene soziale Jugend- und Familienpolitik vor Ort

  • Mit eigenem Jugendamt bieten wir Elsdorfer Familien einen Ansprechpartner in allen Fragen der Familien- und Jugendhilfe vor Ort an.
  • Unsere gute Versorgung mit Kindertagesstätten soll differenziert ausgebaut werden und die Einrichtung von Familienzentren auf alle Kindergärten ausgedehnt werden.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfordert mehr Betreuungslätze für „Unter 3- Jährige“ in Kindertagesstätten und in der Tagespflege.
  • Unser Ziel ist eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde als Anziehungspunkt für junge Familien.
  • Wir wollen die Übermittagsbetreuung für die „Offene Ganztagsgrundschule“ sichern und ausbauen.
  • Es ist folgerichtig und erstrebenswert, die Ganztagsbetreuung auf Haupt- und Realschule auszudehnen, wobei es für jeden Schüler ein Mittagessen geben sollte.
  • Unser Ziel ist die bewährte Gemeinschaftsschule, in der Kinder länger gemeinsam unter-richtet werden. Sie bietet bessere Förderungs- und Bildungsmöglichkeiten für alle Schü-ler und wird das überholte 3- gegliederte Schulsystem in NRW ablösen.
  • Längerfristig streben wir eine Erweiterung unseres Schulangebotes um die Oberstufe in Kooperation mit Nachbargymnasien an.

    Innovative Wirtschaftspolitik schafft neue Arbeitsplätze

  • Wir unterstützen den Bürgermeister dabei, die Stadtverwaltung wirtschaftsnäher und bürger- freundlicher auszubauen.
  • Weitere kommunale Gewerbeflächen werden bereitgestellt ( an der FRIBA).
    Außerdem soll das Gewerbegebiet bis an die alte B 55 ausgedehnt werden.
  • Wir werden heimische Firmen fördern, Gründer und kreative Gewerbetreibende anwerben.
  • Die Zusammenarbeit im Sinne der Wirtschafts- förderung zwischen Bürgermeister, Gewerbeverbund, RWE-Power, IHK und anderen soll weiter intensiv betrieben werden.
  • Wir wollen Elsdorf als attraktives Wohn- und Einkaufszentrum besser präsentieren.
  • Im Rahmen des Zukunftprojektes „terra nova“ streben wir bei der Neuansiedlung von Unternehmen eine Partnerschaft mit den Kommunen Bedburg und Bergheim an.

    Umweltschutz und Naherholung verbessern

  • Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die bisherigen Anpflanzungen parallel zu den Schutz-wällen am Tagebaurand zu einem attraktiven Naherholungsraum mit Rad- und Spazier-wegen auszubauen.
  • Im Rahmen des Projektes „terra nova“ sind wir dafür, auch die Abraumbandtrasse als gewachsenen Grünbereich zur Freizeitgestaltung und für die Naherholung auszubauen.
  • Mit dem geplanten Forumsgebäude am Tagebaurand in Berrendorf-Wüllenrath und der Gestaltung der Tagebaukante soll Elsdorf touristische Anziehungs- kraft gewinnen.
  • Im Rahmen der Rekultivierungsplanung des Tagebaus Hambach müssen die Interessen der Bürger an einem zusammenhängenden Naherholungsgebiet in den Vordergrund gestellt werden.
  • An öffentlichen Gebäuden sollen Solar- und Photovoltaikanlagen genutzt werden.
  • Mit Hilfe von Investoren wollen wir ein Bio-Masse-Kraftwerk errichten, mit dem wir auch in Elsdorf energieeffiziente Bauprojekte vorweisen können.

    Die wiedererlangte finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde weiter sichern

  • Wir unterstützen den Bürgermeister Wilfried Effertz darin, das bisherige längerfristige Sanierungskonzept und den Schuldenabbau beizubehalten.
  • Wir sind weiterhin dafür, das Gemeindevermögen auch für die nächste Generation zu er-halten. Tafelsilber, wie z.B. das Kanalnetz, wird auch in Zukunft mit uns nicht verkauft.
  • Wir wollen Mehreinnahmen überwiegend zum Schuldenabbau verwenden.

    Frei und sicherer bewegen in Elsdorf

  • Der Ordnungsdienst hat sich bewährt. Mit dem Einsatz eines Streetworkers kann die Jugendarbeit vor Ort optimiert werden.
  • Die Sicherheitspartnerschaft von Polizei, Ordnungsamt und Schulen ist eine sinnvolle Maßnahme, die wir weiter unterstützen.
  • Wir wollen, dass Straßen und Plätze aus Sicherheitsgründen besser ausgeleuchtet werden.
  • Bei der Stadtplanung sollen die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen berücksichtigt werden.
  • Ehrenamtliche Spielplatzpaten könnten eine höhere Sicherheit unserer Kinder gewährleisten.

    Sozialer Wohnungsbau ist für uns Programm

  • In Elsdorf besteht nach wie vor eine rege Nachfrage nach preiswertem Wohnraum.
    Wir sind deshalb gegen den Verkauf der Erftlandwohnungen in Elsdorf.
  • Falls es gegen unseren Willen zu einer Veräußerung kommt, achten wir strengstens darauf, dass die Mieterrechte eingehalten und die Mieter auf Nachfrage entsprechend beraten werden. Wir stehen auf der Seite der Mieter.

    Verkehrswege verbinden

  • Wir setzen uns dafür ein, dass die in Elsdorf tagebaubedingt verloren gegangenen Verkehrs-verbindungen ersetzt werden.
  • Mit dem Neubau einer Nordumgehung von der Oststraße bis Esch soll die verkehrsmäßig stark belastete Gladbacher- Strasse entlastet werden.
  • Im Nahbereich von Heppendorf streben wir einen S-Bahn-Haltepunkt auf der Stecke Köln – Düren an.
  • Im Bereich der Bahnhöfe von Zieverich und Glesch sollen Park-and-Ride Plätze für Pendler zur Verfügung gestellt werden. Wir setzen uns für eine Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs zu den Haltepunkten ein.
  • Zur Sicherung der Fußgänger sind weitere Fußgängerüberwege erforderlich; vorhandene sollten rollstuhlgerecht ausgebaut werden.
  • Radwegverbindungen sollen z.B. zwischen den Ortschaften Oberembt und Niederembt sowie Esch und Tollhausen vorrangig angelegt werden.
  • Wir streben an, die ehemalige Elsdorfer Bahntrasse ab dem Endpunkt der Carl-Diem-Str. als Naherholungsgebiet zu gestalteten.

    Im Interesse der weiteren Entwicklung der Gemeinde Elsdorf zu einer attraktiven Stadt bitten wir um Ihre Stimme am 30.08.2009.