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Meldung:

Elsdorf, 09. Dezember 2018
Wie geht es weiter mit der Rekultivierung und dem Naturparadies Sophienhöhe?

SPD „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber“

Dieser „Spruch“, von uns herangezogen mit Blick auf die Besetzung der Strukturkommission für Braunkohle, teilen auch viele Familien in unserer Stadt. Die Stadt Elsdorf ist nämlich, wie viele andere Städte auch, in dieser Arbeitsgruppe nicht vertreten,

 

Auch nach dem Verlust der ehemaligen Bürgerwälder, hoffen viele ohne Verzögerung auf die kommende Rekultivierung im Stadtgebiet. Viele Fragen, kaum qualifizierte Antworten und die berechtigte Sorgen vieler Menschen, dass es in der Strukturkommission nur um das Datum für einen Ausstieg aus der Kohle geht. Klar sitzen doch Umweltaktivisten, Umweltverbände und Bürgerinitiativen, die ihrem Namen hier vor Ort keine Ehre gemacht haben, mit über einem Drittel in der Strukturkommission. Ihr Wirken zielt nach unserer Meinung auf einen sofortigen Ausstieg aus der Kohle und damit zu einem Strukturbruch in der Region.

Die SPD Elsdorf fordert deshalb umgehend eine Beteiligung der betroffenen Städte mit Bürgermeister und örtlicher Politik in der Strukturkommission. Ein Gesprächsangebot der CDU Fraktion aus Berlin hat unser Bürgermeister angenommen, ist aber leider nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Die SPD Elsdorf hat aber mit NRW Landtagsabgeordneten Guido van den Berg, wie kein zweiter Politiker, einen unermüdlichen Kämpfer für unsere Region. Er steht an der Seite der Bergleute und der Menschen vor Ort. Er fordert und stellt auch Alternativen vor und für unsere Stadt ist er das Sprachrohr der leisen örtlichen Politik geworden. Auch Überparteilich, ohne politisches Kalkül, steht er vielen zur Verfügung. Ein Glücksfall für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, besonders der Bergleute mit ihren Familien. Im anschließenden Bericht hat er wieder eine Frage aufgegriffen, was Aktivisten mit ihren Verbänden sicher nicht laut berichten wollen, aber diese eine Thema von vielen für die Stadt Elsdorf präsent ist.

Guido van den Berg dazu

Wie geht es weiter mit der Rekultivierung und dem Naturparadies Sophienhöhe? 

Das Rekultivierungsgebiet Sophienhöhe hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Naturgebiete NRWs entwickelt. Etwa 1200 Tier– und 810 Pflanzenarten leben inzwischen auf dem großflächigem Gebiet. Mehr als zehn Millionen Bäume sind bisher gepflanzt worden. Dort leben auch zahlreichen Arten, die bis vor wenigen Jahren in NRW als ausgestorben galten. Ein weltweit Maßstäbe setzendes Monitoring begleitet seit langem den Prozess und fortlaufend sind Experten dabei, die ökologischen Umstände vor Ort zu optimieren. So konnten inzwischen auch Altwaldspezialisten wie die Bechsteinfledermaus erfolgreich aus dem Hambacher Forst umgesiedelt werden. Dank vieler Kilometer Wanderwegen ist die Sophienhöhe darüber hinaus auch als Naherholungsgebiet für viele Menschen in der Region nicht mehr wegzudenken

Die aktuell diskutierten Ausstiegsszenarien aus der Braunkohleverstromung, insbesondere zum deutlich frühzeitigeren Ende des Tagebaus Hambach, aus dem die notwendigen Erdmassen zur planmäßigen Fortführung der Rekultivierung stammen, vernachlässigt diesen Aspekt bisher.

Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass auch bei einem vorzeitigen Ende des Tagebaubetriebs die Maßnahmen im Gebiet Sophienhöhe ordentlich zu Ende gebracht werden. zehn Millionen Bäume sind bisher gepflanzt worden. Dort leben auch zahlreichen Arten, die bis vor wenigen Jahren in NRW als ausgestorben galten. Ein weltweit Maßstäbe setzendes Monitoring begleitet seit langem den Prozess und fortlaufend sind Experten dabei, die ökologischen Umstände vor Ort zu optimieren. So konnten inzwischen auch Altwaldspezialisten wie die Bechsteinfledermaus erfolgreich aus dem Hambacher Forst umgesiedelt werden. Dank vieler Kilometer Wanderwegen ist die Sophienhöhe darüber hinaus auch als Naherholungsgebiet für viele Menschen in der Region nicht mehr wegzudenken.

Grotesk sind vereinzelt geäußerte Planspiele, die die für einen Erhalt Hambacher Forsts notwendigen Böschungsaufschüttungen mit Erdreich der Sophienhöhe bewerkstelligen wollen. Dies wäre ein ökologischer und ökonomischer Schildbürgerstreich.



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